24. Oktober 2014 Subaru

Von Portopalo di Capo Passero nach Rom

Portopalo di Capo Passero, eine kleine Fischersiedlung, ist nicht wirklich der südlichste Punkt Siziliens, aber der südlichste, an dem man ohne Probleme mit einem Wohnwagengespann hinkommt. Unser Subaru-Forester hat schließlich immer noch den Dethleffs-Caravan c’trend 475 FR im Schlepptau, mit dem wir unsere Reise vor 24 Tagen am Nordkap begonnen haben. Also noch schnell ein Erinnerungsbild machen und dann geht es zurück in die Heimat. Da wir noch drei Rückreisetage bis nach Friedberg vor uns haben, ist unser 7×7 im 4×4-Blog hier noch nicht ganz zu Ende. Wir werden die Heimreise nutzen, um Ihnen noch einige Impressionen von Italien zu verschaffen und ein Fazit unseres Trips zu ziehen. Heute nehmen wir den ersten Teil des Heimwegs in Angriff: Wir wollen bis nach Rom kommen.


Nachdem wir inzwischen seit sechs Tagen kreuz und quer durch Italien fahren, ist es uns ein Bedürfnis, die wahren Helden der Autobahn zu loben: die Damen und Herren hinter den Theken der Autogrills. Wir hatten zwar zwischenzeitlich erwähnt, dass der beste Espresso weltweit im Café Gambrinus in Neapel gemacht wird, aber die Qualitäts- und Geschmacksunterschiede zu den Espressobars in allen Autogrills südlich von Verona sind wirklich nur marginal. Für einen Euro oder nur unwesentlich mehr gibt es in jeder Raststätte einen sagenhaft guten Kaffee. Und als ob das nicht schon genug wäre, machen die Italiener dort auch noch die leckersten belegten Brote der Welt. Für jeden, der sich in Deutschland mit den standardisierten SalatgurkeEisbergsalatTomateMayonnaiseScheibeKäseoderWurst-Brötchen herumärgert sind die Tramezzini, Pannini, Focacce an den Autogrills ein echter Traum.