12. September 2014 Subaru

Östersund – Schweden

Östersund (südsamisch: Staara bzw. Luvlieluspie) ist eine Stadt mit über 44.000 Einwohnern in der schwedischen Provinz Jämtlands län und der historischen Provinz Jämtland.

Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte Schwedens am See Storsjön und ist Residenzstadt der Provinz und Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Ein kleiner Teil der Stadt mit 437 Einwohnern auf einer Fläche von 29 Hektar gehört zur nördlichen Nachbargemeinde Krokom.

Schon im 16. Jahrhundert, als sich Schweden immer mehr zu einem selbstständigen Staat entwickelte, versuchten dessen Machthaber ihren Einfluss auf Jämtland auszuweiten. In den Jahren 1585 (Härnösand) beziehungsweise 1621 (Sundsvall) entstanden Städte an der Nordostküste Schwedens, die den weit verbreiteten bäuerlichen Handel kontrollieren sollten. Diese anfänglich noch kleinen Orte hatten wenig Erfolg, da die Beziehungen zwischen den Regionen Trøndelag und Jämtland sehr starke Wurzeln hatten und es auch einen Widerwillen der örtlichen Bevölkerung gegen staatliche Zentralisierung gab.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung und damit auch eine Bevölkerungszunahme verdankte Östersund zunächst der Holzindustrie und später dem Anschluss an die Inlandsbahn 1879. Als Alternative zur Auswanderung nach Amerika, suchten viele Schweden im 19. Jahrhundert ihr Glück in Östersund in der aufsteigenden Holzindustrie. Sie machte die Stadt reich und trug zum Anstieg der Bevölkerung bei. Das Leben war dennoch ziemlich hart für die neuen Zuzügler. Im Jamtli-Museum können die Jahre der Hungersnöte eingesehen werden.

(Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Östersund)