Nordkap – Norwegen

Nordkap b. Mitternachtssonne - North Cape w/ Midnight Sun

Nordkapp (samisch Davvinjárgga, deutsche Schreibweise Nordkap) ist eine Kommune in der norwegischen Provinz Finnmark.

Die Kommune liegt zum größten Teil auf der Insel Magerøya; der kleinere Teil liegt auf dem norwegischen Festland. Magerøya ist seit dem Jahr 1999 durch den rund 6800 m langen Nordkapptunnel mit dem Festland verbunden. An einer der Nordspitzen von Magerøya liegt das Nordkap, ein steil aus dem Eismeer emporragendes Schieferplateau, das oft irreführend als nördlichster Punkt auf dem europäischen Festland bezeichnet wird. Tatsächlich ist die drei Kilometer weiter westlich vom Nordkap gelegene Landzunge Knivskjellodden der nördlichste Punkt der Insel Magerøya und der Kommune Nordkapp. Den nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes findet man stattdessen weiter östlich mit dem Kinnarodden auf der Halbinsel Nordkinn, auf dem Kommunegebiet von Gamvik. Touristisch wurde diese Region erstmals 1664 erschlossen. Seither zieht es Reisende aus der ganzen Welt in dieses Gebiet.

Der Verwaltungssitz der Kommune ist die Stadt Honningsvåg, die seit der Verleihung der Stadtrechte 1998 die nördlichste Stadt Europas ist und damit die ebenfalls in der Finnmark liegende Stadt Hammerfest ablöste.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nordkapp)

Ivalo – Finnland

Ivalo [ˈivɑlɔ] (nordsamisch Avvil, inarisamisch Avveel, Skoltsamisch ´vvel) ist ein Ort im finnischen Teil Lapplands. Er liegt am Fluss Ivalojoki rund 12 km südlich von dessen Mündung in den See Inarijärvi. Ivalo ist die größte Siedlung und das Verwaltungszentrum der Gemeinde Inari. Rund 3.400 der 7.000 Einwohner Inaris leben in Ivalo. Damit ist Ivalo der größte Ort Nordlapplands. 11 km südwestlich des Ortes befindet sich der Flughafen Ivalo, der nördlichste Flughafen Finnlands.

Ursprünglich war das Dorf Inari der wichtigste Ort der Gemeinde.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ivalo)

Östersund – Schweden

Östersund (südsamisch: Staara bzw. Luvlieluspie) ist eine Stadt mit über 44.000 Einwohnern in der schwedischen Provinz Jämtlands län und der historischen Provinz Jämtland.

Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte Schwedens am See Storsjön und ist Residenzstadt der Provinz und Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Ein kleiner Teil der Stadt mit 437 Einwohnern auf einer Fläche von 29 Hektar gehört zur nördlichen Nachbargemeinde Krokom.

Schon im 16. Jahrhundert, als sich Schweden immer mehr zu einem selbstständigen Staat entwickelte, versuchten dessen Machthaber ihren Einfluss auf Jämtland auszuweiten. In den Jahren 1585 (Härnösand) beziehungsweise 1621 (Sundsvall) entstanden Städte an der Nordostküste Schwedens, die den weit verbreiteten bäuerlichen Handel kontrollieren sollten. Diese anfänglich noch kleinen Orte hatten wenig Erfolg, da die Beziehungen zwischen den Regionen Trøndelag und Jämtland sehr starke Wurzeln hatten und es auch einen Widerwillen der örtlichen Bevölkerung gegen staatliche Zentralisierung gab.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung und damit auch eine Bevölkerungszunahme verdankte Östersund zunächst der Holzindustrie und später dem Anschluss an die Inlandsbahn 1879. Als Alternative zur Auswanderung nach Amerika, suchten viele Schweden im 19. Jahrhundert ihr Glück in Östersund in der aufsteigenden Holzindustrie. Sie machte die Stadt reich und trug zum Anstieg der Bevölkerung bei. Das Leben war dennoch ziemlich hart für die neuen Zuzügler. Im Jamtli-Museum können die Jahre der Hungersnöte eingesehen werden.

(Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Östersund)

Friedberg (Hessen) – Deutschland

Friedberg (Hessen) ist eine Stadt am nördlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets und der Verwaltungssitz des Wetteraukreises. Die ehemalige Freie Reichsstadt und Messestadt gehörte im Mittelalter zu den wichtigsten Städten im heutigen Hessen. Die reiche Vergangenheit lässt sich bis heute im gut erhaltenen Stadtbild ablesen. Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten gehören die ehemalige Reichsburg, die gotische Stadtkirche und die mittelalterliche Mikwe (Judenbad).

Auf dem Friedberger Burgberg befand sich am Anfang des 1. Jahrhunderts n. Chr. ein römisches Militärlager, das im Zuge der Feldzüge des Germanicus errichtet wurde. Nach dem Ende der Feldzüge war Friedberg jahrzehntelang ohne römische Besatzung. Erst unter der Regierung Kaiser Vespasians 69–79 wurde auf dem Burgberg wieder ein römisches Kastell errichtet. Diese mehrfach erweiterte und umgebaute Anlage wurde mit dem Rückzug der Römer auf die Rheingrenze um 260 n. Chr. aufgegeben.

Westlich des Kastells wurde gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. eine kleinere Militärziegelei betrieben, in der auch Gefäße gebrannt wurden. Gestempelte Ziegel stammen von der cohors IV Aquitanorum und der cohors I Flavia Damascenorum. Heute noch sichtbar ist der ausgegrabene Rest einer kleinen Badeanlage, vermutlich Teil der Kommandantur des Kastells. Es wird vermutet, dass das von Tacitus erwähnte castellum in monte tauno, das zu Zeiten des Humanismus namensgebend für den Taunus wurde, das Kastell im heutigen Friedberg bezeichnete.

Burg (siehe Hauptartikel) und Stadt Friedberg befinden sich auf einem Basaltfelsen mitten in der Wetterau. Sie wurden vermutlich im Auftrag Kaiser Friedrich Barbarossas zwischen 1171 und 1180 von Kuno I. von Hagen-Münzenberg gegründet. Die älteste erhaltene Urkunde, die die Burg bezeugt, stammt aus dem Jahr 1216, die älteste, die die Stadt bezeugt, aus dem Jahr 1219. Sie ist nach einem staufischen Stadtgrundriss als Planstadt errichtet worden.

Beide – Burg und Stadt – waren selbständige rechtliche Einheiten mit eigenem Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Dieses enge Nebeneinander von Burg und Stadt führte zu Reibereien, die jahrhundertelang die Geschichte Friedbergs bestimmten. Diese topographische Situation war in damaliger Zeit nicht einmalig. Etwa in Nürnberg bestand eine ähnliche Situation.

Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Friedberg war die Tuchproduktion. 1252 wurde sie Reichsstadt. In Friedberg fanden jährlich zwei Messen statt, die 1332 von 8 auf 14 Tage verlängert wurden. Das begehrte Friedberger Tuch erreichte Handelsplätze von Lübeck bis Wien, von Schlesien bis in den Niederlanden. Im 14. Jahrhundert hatte Friedberg ca. 3.000 Einwohner – für damalige Verhältnisse eine Stadt mittlerer Größe. Eine jüdische Gemeinde bestand seit 1241; sie umfasste zusätzlich einige hundert Mitglieder.

Schwere Stadtbrände (1383 und 1447) und eine wirtschaftliche Depression ließen die Stadt in ihrer Bedeutung sinken. Ende des 14. Jahrhunderts hatten die Friedberger Messen nur noch lokale Bedeutung, die Tuchproduktion ging zurück. Die Frankfurter Messe verdarb als Konkurrenz den Markt. Die Stadt verschuldete sich in dieser Phase des Niedergangs zusehends.

Das Reich verpfändete die Reichsstadt Friedberg seit 1347 mehrfach an verschiedene Herren, ab 1455 befand sie sich meist in der Pfandschaft der Burggrafschaft Friedberg. Nach Konflikten mit der Burg kam es 1483 endgültig zur Vorherrschaft der Burg über die Stadt. 1497 gab es in Friedberg nur noch etwa 1.300 Einwohner, reichere Bürger zogen vielfach nach Frankfurt. 1615 schließlich hieß es: Die Bürgerschaft nährt sich von Feldgütern und Viehzucht; hat sonst kein Gewerbe oder Handel, welchen sie nach Frankfurt in die Messen schickte.

Die Stadt litt – bedingt durch ihre Lage an verschiedenen Fernstraßen – stark unter kriegerischen Ereignissen, dem Dreißigjährigen Krieg, dem Siebenjährigen Krieg, den französischen Revolutionskriegen und den damit verbundenen Plünderungen. Im Reich gehörte sie dem Oberrheinischen Reichskreis an. Zu einer kurzen Randnotiz der Literaturgeschichte gereichte der Stadt ein unfreiwilliger Besuch des jungen Johann Wolfgang von Goethe; in einem Brief vom 10. November 1772 klagt er, er sitze „ietzo im leidigen Friedberg“.[4]

1802 fiel die Stadt mit damals etwa 2.000 Einwohnern und 1806 die Burg Friedberg an das Großherzogtum Hessen. Allerdings wurden beide erst 1834 vereinigt. Der Bau der Main-Weser-Bahn (1850–52) führte langsam wieder zu einem wirtschaftlichen Aufstieg.

Er war der erste Rock-Star der Musik-Geschichte – und kam als Soldat nach Deutschland. Am 1. Oktober 1958 wurde Elvis Presley im Rahmen seines Wehrdienstes ins hessische Friedberg versetzt. Presleys Militärzeit in Friedberg dauerte bis zum 2. März 1960. Daraus resultierend findet jedes Jahr ein Elvis Presley Festival in Friedberg bzw. Bad Nauheim statt.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedberg_(Hessen))

Hockenheim – Deutschland

Hockenheim (kurpfälzisch: Hoggene [ˈhɔgənə]) ist eine Stadt im nordwestlichen Baden-Württemberg, etwa 20 km südlich von Mannheim. Sie ist eine der sechs größten Städte des Rhein-Neckar-Kreises und gehört zum Mittelbereich Schwetzingen im Bereich des Oberzentrums Mannheim in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Stadt ist durch die Motorsport-Rennstrecke Hockenheimring überregional bekannt.

1970 tauchte der Hockenheimring zum ersten Mal im Rennkalender der Formel 1 als Großer Preis von Deutschland auf, in den Jahren von 1977 bis 2008 fand der Große Preis von Deutschland fast jedes Jahr auf dem Hockenheimring statt und seit 2009 im Wechsel mit dem Nürburgring. Seit der „Neugründung“ der DTM im Jahr 2000 findet das Eröffnungsrennen sowie das Finale auf dem Hockenheimring statt. Lediglich in der Saison 2010 fand das Finale der DTM auf dem Shanghai Pudong Street Circuit statt.

Einmal jährlich finden seit 1986 die sogenannten NitrolympX statt, eine Drag Racing Veranstaltung auf der Beschleunigungsrennen gefahren werden. Dafür existiert eine spezielle Gerade für Beschleunigungsrennen mit einer Länge von einer Viertelmeile (etwa 402 m), die im Bereich der Südtribüne beginnt und hinter der Mercedes-Tribüne endet. Ein ähnliches Event sind die Public Race Days die 2014 zum zehnten Mal stattfinden. Auf den Public Race Days fahren im Gegensatz zu den NitrolympX jedoch gewöhnliche, straßenzugelassene Autos und Privatfahrer, die auch ohne eine Rennfahrerlizenz teilnehmen dürfen.

Außerdem finden auf dem Hockenheimring jedes Jahr auch Motorradsportveranstaltungen, wie das Finale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft und auch Events für historische Fahrzeuge statt. 2004 war die Veranstaltung LG Super Racing Weekend (SRW) auf dem Hockenheimring zu Gast. Seit 2007 findet zudem auch die Formula Student Germany auf dem Hockenheimring statt, ein vom Verein Deutscher Ingenieure ausgetragener Innovationswettbewerb für reine Studententeams.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hockenheim)

Salzburg – Österreich

Die Stadt Salzburg liegt an der Salzach mitten im Salzburger Becken. Sie ist die Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes und mit 146.631 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) nach Wien, Graz und Linz die viertgrößte Stadt Österreichs. Der Nordwesten der Statutarstadt Salzburg grenzt an Freilassing im Freistaat Bayern, das übrige Stadtgebiet an den Bezirk Salzburg-Umgebung.

Im Jahr 488 begann am selben Ort der Niedergang der römischen Stadt Iuvavum. Salzburg wurde 696 als Bischofssitz neu gegründet und 798 zum Sitz des Erzbischofs. Die Haupteinnahmequellen Salzburgs bildeten Salzgewinnung und -handel sowie zeitweise der Goldbergbau. Die Festung Hohensalzburg stammt im Kern aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist eine der größten mittelalterlichen Burganlagen in Europa und ein Wahrzeichen der Stadt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Stadt von Erzbischof Wolf Dietrich und dessen Nachfolgern als Residenzstadt prunkvoll ausgestattet. Zu dieser Zeit wurde im Süden der Stadt auch das Schloss Hellbrunn samt Schlosspark, Wasserspielen und Alleen errichtet. Als bekanntester Salzburger gilt der 1756 hier geborene Komponist Wolfgang Amadeus Mozart, weshalb die Stadt den Beinamen „Mozartstadt“ und der Flughafen den Namen Salzburg Airport W. A. Mozart trägt. Das historische Zentrum der Stadt steht seit 1996 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Heute ist Salzburg ein bedeutender Messe- und Kongressstandort mit vielen Handels- und Dienstleistungsbetrieben sowie einem leistungsfähigen Tourismusbereich. Daneben ist die Stadt durch die Salzburger Festspiele international bedeutsam, was ihr den weiteren Beinamen „Festspielstadt“ einbrachte. Die Stadt Salzburg bildet auf Grund ihrer verkehrsgünstigen Lage den Kern der grenzüberschreitenden EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein. Zudem ist sie Verkehrsknotenpunkt für je eine der wichtigsten West–Ost- sowie transalpinen Straßen- und Schienenrouten Europas (München – Wien – Budapest, Salzburg – Villach – Udine).

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Salzburg)

Venedig – Italien

Venedig (italienisch Venezia [veˈnɛʦːi̯a], venezianisch Venèxia oder Venèzsia [veˈnɛzi̯a] oder [veˈnɛzja]) ist eine Stadt im Nordosten Italiens. Sie ist die Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig und trägt den Beinamen La Serenissima („Die Durchlauchtigste“). Ihr historisches Zentrum (centro storico) liegt auf einigen größeren Inseln in der Lagune von Venedig.

Die Gesamtfläche Venedigs beträgt 414,6 km², davon entfallen 257,7 km² auf Wasserflächen. Am 31. Dezember 2013 zählte die Stadt 264.534 Einwohner, davon 181.883 in den Stadtteilen auf dem Festland, 58.901 im historischen Zentrum und 29.674 innerhalb der Lagune. In der Lagune befinden sich 118 Inseln. Sie erstreckt sich über etwa 50 km zwischen den Mündungen der Flüsse Adige (Etsch) im Süden und Piave im Norden in die Adria.

Venedig war bis 1797 Hauptstadt der Republik Venedig und mit über 180.000 Einwohnern eine der größten europäischen Städte. Bis ins 16. Jahrhundert war sie eine der größten Handelsstädte, über die der Handel zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer abgewickelt wurde. Venedig unterhielt die meisten Handels- und Kriegsschiffe. Ihr Adel profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen. Venedig entwickelte sich zum größten Finanzzentrum und dominierte ein Kolonialreich, das von Oberitalien bis Kreta und zeitweise bis nach Zypern reichte. Nach französischer und österreichischer Herrschaft zwischen 1798 und 1866 wurde Venedig ein Teil Italiens. 1929 wurde der Industriekomplex Mestre-Marghera in die Comune di Venezia eingemeindet. In den Jahren 1965 bis 1970 erreichte die Stadt mit knapp 370.000 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl, die seither wieder um etwa 100.000 Einwohner zurückgegangen ist.

Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Sie haben überaus häufig inspirierend auf Künstler gewirkt, und Venedig wurde eine der am häufigsten von Touristen aufgesuchten Städte. Seit einem Jahrhundert ist die wirtschaftliche Struktur der Altstadt einseitig auf den Tourismus ausgerichtet, während sich die industrielle Tätigkeit vor allem um Mestre und Marghera auf dem westlichen Festland konzentriert.

Abruzzen – Italien

gran sasso d'italia, abruzzo, italyDie Abruzzen (italienisch Singular Abruzzo) sind eine Region Italiens mit 1.333.939 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013). Sie grenzen im Norden an die Region Marken, im Westen an die Region Latium, im Süden an die Region Molise und im Osten an die Adria. Obwohl sie geographisch eher zu Mittelitalien gehören, werden sie offiziell zu den Regionen Süditaliens gezählt. Dies ist ein Überbleibsel der Geschichte der Abruzzen, die vom Frühmittelalter bis hin zum 19. Jahrhundert dem Königreich Sizilien (später „Königreich beider Sizilien“) angehörten und wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit den Regionen Süditaliens pflegten.

Neben den natürlichen Ressourcen einer zum Großteil noch intakten Bergwelt verfügen die Abruzzen über eine jahrtausendealte, abwechslungsreiche Geschichte, deren Spuren in allen Teilen der Region anzutreffen sind: prähistorische Höhlen, vor- und römische Ausgrabungen, romanische Kirchen und Städtchen aus der Zeit der Renaissance sowie zahlreiche Burgen und Schlösser, malerische Bergdörfer und schmucke Städte.

Die vorrömischen Bewohner der Eisenzeit werden der Mitteladriatischen Kultur zugerechnet. Im Altertum war der Großteil der Abruzzen von den Samniten bewohnt, welche in jahrzehntelangem Ringen von den Römern unterworfen wurden. Ein weiteres Volk dieser „italischen“ (= vorrömischen) Zeit sind die Picener; ein bekanntes Fundstück aus einem Gräberfeld der Picener ist die Statue „Krieger von Capestrano“.

Im Frühmittelalter waren die Abruzzen Teil des langobardischen Herzogtums Spoleto. Unter den Staufern kam das Herzogtum an Sizilien und wurde nach der Teilung dieses Königreichs von Neapel aus verwaltet (siehe Königreich Neapel). 1861 wurde die Region ein Teil des neuen Königreichs Italien. Die Grenzen der Region waren starken Schwankungen unterworfen. Die letzte Änderung wurde 1963 vorgenommen, als die Provinz Campobasso aus der damaligen Region Abruzzi e Molise ausgegliedert wurde und die Region Molise formte.

Die Region wurde früh christianisiert. Zahlreiche Kirchen entstanden. Einige sind zwar noch relativ unbekannt, aber sie stellen Schätze der italienischen Kunstgeschichte dar, wie z. B. die Basilika von Collemaggio in L’Aquila, die Abteikirche San Clemente a Casauria in Castiglione a Casauria und die Basilika San Giovanni in Venere in Fossacesia.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Abruzzen)

Neapel – Italien

Neapel (italienisch Napoli) ist mit knapp einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Italiens. Sie ist Hauptstadt der Region Kampanien sowie der Provinz Neapel und ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Süditaliens. Die Metropolregion hat zwischen 3 und 4,4 Millionen Einwohner.

Die Stadt war anfangs eine griechische Siedlung und trug den Namen Neapolis („Neustadt“). Später geriet sie unter römische Herrschaft. Vom Spätmittelalter bis zum 18. Jahrhundert gehörte Neapel zu den größten Städten Europas. Seine politische Geschichte ist über weite Strecken von Fremdherrschaft geprägt, zugleich war es die Hauptstadt süditalienischer Reiche.

In den inneren Stadtteilen findet man zahlreiche historische Bauten und Kulturdenkmäler, 1995 wurde die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Stadtbild ist heterogen, es gibt Vorstädte mit riesigen Wohnkomplexen und weiten Flächen genauso wie die engen und stark frequentierten Gassen der Altstadt.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Neapel)

Amalfitana – Italien

Die Strada Statale 163 Amalfitana (Abkürzung: SS 163) ist eine italienische Küstenstraße (Staatsstraße) in den Provinzen Salerno und Neapel in Kampanien, die von Meta (Kampanien) nach Vietri sul Mare führt. Sie liegt komplett in der italienischen Region Kampanien und ist 50 km lang.

Die Amalfitana bietet Ausblicke auf die steil abfallende Küste und den Golf von Salerno. Etwa 100 m über dem Meer wurde hier, teilweise in den Fels gearbeitet, eine kurvenreiche, meist schmale Straße erbaut. In kleinen Buchten unterhalb der Straße finden sich Orte wie Positano oder Praiano. Diese Orte können nur zu Fuß, teilweise über Treppen, erreicht werden. Von Amalfi ostwärts führt die Straße dann weiter vorbei an Atrani, Minori und Maiori nach Vietri sul Mare.

Aufgrund der schmalen Straßenbreite und überhängender Felsen auf der Amalfitana ist der Straßenabschnitt zwischen Vietri sul Mare und Positano täglich von 6.30 bis 24 Uhr für Wohnwagengespanne und alle Wohnmobile gesperrt.

Die Amalfitana ist für große Busse (höher als 4 m, länger als 10,36 m) komplett gesperrt und für kleinere Busse von 7.30 bis 24 Uhr nur in Fahrtrichtung von Positano nach Vietri zu befahren. Ausnahmen gelten für Linienbusse und einige ortsansässige Tourismusbetriebe.

Die Straße nach Ravello ist für große Busse zwar nicht offiziell verboten, aber für unerfahrene Busfahrer eine große Herausforderung. Die Straßen und viele Kehren sind sehr eng („Haarnadelkurve“) und schwierig und sollten deshalb möglichst nicht mit großen Bussen befahren werden.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Strada_Statale_163_Amalfitana)